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TAMB061 - Snaacksche Minne brief.

Een mop (kluchtboek), 1659

Hoofdtekst

Snaacksche Minne brief.
Alsoo ick hier in de Snaakery verwart ben, kan ick niet naer laten, een over-potsighe Minne-brief, die in ernst van een Duytser aen sijn liefste geschreven is, den klucht-lievenden leser mee te deelen Hy luydt in 't hooghduyts als volght.
Meinen freundlichen Grus, mit wuuschung alles gutes, suvor. Insonders gunstighe Hartliebste Ionckfrauw Marrihe, ich wunsche euch, sampt euren vatter unde mutter, viel guts: deun ich hette, bey meinder Sehilen Sehligkeyt, fruendliches, liebes; Hartslein, [p. 42] mein schâtslein, mein hundert tausent dinglein, euch vor langst gerne geschrieben: aber ich habe keine ghelegentheit gehabt, idan itsunt, und bitte euch, ja mein Hartslein, mein schâtslein, mein hundert tausent dinglein, und hertsvergulde Marrihe, wenn ihr den brief gelesen habt, wollet ihr ihm alsoo balt serrissen, das er nicht onder die leutte komme, und sie mich nich vexiren, wie sie mich immer mit euch vexieren, aber ich frage nichts dar nach, und kan sie wohl uber die snautse halten. Der Teufel hole sie, wie ihr am nechsten wol gheschen, da wier biede su der hochseit gingen, und ich mein junghen das gewehr lies holen. Dan ich habe euch aus grunt meines hertzen lieb; und wenn ich euch nicht sehe, weys ich nicht, was ich the: denn ich ohneonterlas an euch gedencke Potsslapperment Marihe, ich habe euch lieb wenn ich euch aber sehe, oder Von euch hore reden, euf meiner Schlensehligkeit, oder straffe mich Gott in ewichkeit, glaubts mier, mein hârtlein, mein schatslein, mein hundert tausent dinglein, und harts-vergulde Marrihe, oder ich wil mein lebelangh ein Iohser Schelm sein, oder hole mich der Teuffel hinweg, das herts springt mier Von freuden auf. Ich habe euch inder Pfaffen-kirche nicht recht ins ghesicht konnen sehen, potsslapperment, das verdriest mich noch. Darumb bin ich hier gestanden, das ich euch recht ins gesicht mocgte sehen: [p. 43] und ich habe wol zu drey virteljahr keine predight versaumt; Wie wol ich wenich davon behalten habe. Solches alles habe ich om eurent willen gethan, aber die Pfafissche hutler sind uber mich so schellicht, das sie potsslaggerment holen mus, das verzeihe mir Gott, das ich in der Kirchen so mus fluchen, dan sie konnen nicht leiden, das ihr mich lieb habt, aber ich sage euch, mein hârtslein, &c. Ich habe kein lieber auf erden, und in der gantsen wieten welt, dan euch, bey meiner Selen sehligkeit, oder hole mich der Teuffel hin-wech.

Ich wolte wol ein ander zu Maagdeburgh oder zu Hall gekrieg haden, da es auch knappe und hupsche Madglein gibt, aber es gefiel mier keine besser dan ihr. Aber ich weiswol, das ihr mich auch ein wienigh lieb habt, das weis ich gaar wol, Grantzel der hondsfot, das ihm potsslaperment schenden mus, der gunt es mier auch nicht aber wen ihr bier schenckt wil ich alzeit bey euch zu bier kommen, und wil Hans Iurghen, mit der Lauten, mit-bringen, und ich habe auch eine gute Zitter, und ich wil alzeit mit euch tantzen, oder hole mich der Teuffel, ich wil mit keiner lieber tansen, dan mit euch, und wen es schon ein Hasa wehre, frage ich doch nichts dar nach, mein allerliebstes Hertelein, ihr wollet: mihr wiederom schrieben, wie es euren Vatter und Mutter gefallen hat, da ich euch am nechsten den krants [p. 44] schickete: dan es hat mier wol gefallen, das ihr den meinentwegen getragen habt; undt wollet mich auch berichten, wie es euch gefallen thet, da wier zu sammen in der kammer lagen: den es gefiel mein Vatter und Mutter sehr wol, das ihr euch soo tapfer unter die leut wist zu schicken, dan sie laurten durch die locher, und sagen auch, das ich so lustigh mit euch wahr tantzen. Liches hertslein, ihr durft euch nicht ergern oder verwonderen, das ich noch keinen baart habe: denn wenn mit der baart anvanght zuwachsen, werd ich noch einen viel schoner baart bekommen, dan mein Vatter Elias, undt ich habe drey dagen uber diesen brief geschrieben in meiner kammer, und es wahr sehr kalt, d aich den brief schrieb. Potsslapferment Marihe, wie frohr es mich! hier mit Gort besohlen. Ich hoffe mein hartslein, mein schâtslein, mein hunder tausent guldens dinglein, und zus erwehlte Marihe, und hertsliebster Venus lieb, ihr folt mier dis halten zur tausent guter nacht, das habe ich in der eyl gemacht, potsslapperment Marihe, ich habe euch dan noch sehr lieb! Vale,

Iohannes Sommerroht.

Beschrijving

Liefdesbrief geschreven door een jongen. Hij heeft er drie dagen over gedaan.

Bron

Jan Pietersz. Meerhuysen, De geest van Jan Tamboer of Uytgeleeze stoffe voor de klucht-lievende ionckheydt, Amsterdam, 1659, drie delen

Commentaar

1659

Naam Overig in Tekst

Duitser    Duitser   

Marihe    Marihe   

Johannes Sommerroth    Johannes Sommerroth   

Elias    Elias   

Datum Invoer

2013-03-01 14:46:22